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Präventionsprojekt

Kinder stark machen 

Seit einigen Jahren gehört die Präventionsarbeit im Bereich „Sexueller Missbrauch“ zu einem festen Bestandteil der pädagogischen Arbeit an der Waldescher Grundschule. Dabei geht es grundsätzlich darum, Kinder anzuleiten auf ihre Gefühle zu achten und sie auch auszudrücken. Dank der finanziellen Unterstützung des Vereins „Menschen gegen Kindesmissbrauch e.V.“, des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur sowie des Fördervereins der Grundschule konnte die Theaterpädagogische Werkstatt Osnabrück zur Unterstützung des Schulprojektes gewonnen werden.    

Um nicht nur Kinder stark zu machen, sondern auch Eltern für diesesThema zu sensibilisieren, gibt ein Elternabend Einblick in die Inhalte des Projektes. So wurde auch in diesem Schuljahr interessierten Eltern das interaktive Theaterstück „Mein Körper gehört mir“ vorgestellt. In der sich anschließenden Gesprächsrunde mit den Schauspielern Claudia Lichtwarth und Oliver Grabus sowie Frau Gitta Litz vom Kinderschutzdienst Koblenz wird schnell klar, wie wichtig der offene Umgang mit diesem sensiblen Thema ist.

Im Februar nun konnten auch die Schüler der 3. und 4. Klassen die dreiteilige Szenencollage „Mein Körper gehört mir“ erleben und einfühlsam an das Thema „Sexueller Missbrauch“ herangeführt werden. Schnell wird den Kindern klar, wie wichtig es ist auf die eigenen Gefühle zu achten und über gute und schlechte Gefühle offen zu reden. Doch nicht immer findet sich eine Person, der man alles erzählen möchte. Deshalb gibt es für jeden Schüler die Nummer gegen Kummer, unter der die Kinder jederzeit Ansprechpartner finden, denen sie ihre Nöte mitteilen können.


Ab in die Tonne mit den „Nein-Gefühlen“

 Image titleKinder stark machen, eigene Gefühle und Bedürfnisse wahrnehmen und ausdrücken – dies ist das Ziel, das die Lehrer und Eltern an der Grundschule Waldesch seit einigen Jahren dazu bewegt, ein Präventionsprojekt zum Thema „Sexueller Missbrauch“ durchzuführen, das auf zwei Modulen basiert.

Vor diesem Hintergrund wurde den Schülern des ersten Schuljahres in Zusammenarbeit mit der theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück das interaktive Theaterstück „Die große Nein-Tonne“ dargeboten. Da das Stück auch für Vorschulkinder konzipiert wurde, waren die Wackelzähne der KiTa St. Antonius zu Gast.

Die beiden Schauspieler, Claudia Lichtwarth und Christof Heiner, begrüßten zunächst alle Kinder mit dem „Nein-Tonnen-Lied“ und zogen dann mit ihrem Spiel die kleinen Zuschauer schnell in ihren Bann.

Alles, was „blöde“ Gefühle macht, wird von zwei Kindern in einer großen Tonne entsorgt. Dabei überlegen die beiden gemeinsam, was sie loswerden wollen. Sie mögen nicht, wenn über sie bestimmt wird, oder sie gar angeschrien werden. Mit dem Zauberspruch „Fege, fege, lieber Wind, in die Tonne, was uns Nein-Gefühle macht, geschwind“ entledigen sie sich der schlechten Gefühle. Schnell sehen sie ein, dass es beim Zusammenleben aber auch Regeln geben muss und diese Sinn machen. So kommt das oft lästige Zähne putzen nach gemeinsamer Überlegung doch nicht in die Tonne, ebenso wenig wie geregelte Fernsehzeiten oder das pünktliche nach Hause kommen.

Am Ende werden alle Szenen mit den aufmerksam lauschenden Kindern besprochen. Dabei wird schnell klar: Die kleinen Zuschauer kennen sich schon gut mit „Ja“ und „Nein“ Gefühlen aus und wissen genau, welche Situationen und Gefühle in die Tonne gehören und welche geregelt sind und sie einfach aushalten müssen.

Dennoch wird den Kindern deutlich, wie wichtig es ist, nicht mit schlechten Gefühlen allein zu bleiben, sondern sich jemanden Vertrauten zu suchen und darüber zu sprechen.

Unser Dank gilt dem Verein „Menschen gegen Kindesmissbrauch e.V.“, dem Ministerium und dem Förderverein der Grundschule, die für die Kosten dieses Projektes aufkommen.


Soziale Projekte

Grundschüler spenden fürs Friedensdorf

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Seit einigen Jahren unterstützt die Schulgemeinschaft der Waldescher Grundschule die Kinder des Friedensdorfes International in Oberhausen. Dort werden seit 1967 erkrankte, kriegsverletzte oder verwaiste Kinder aus Kriegs- oder Krisengebieten medizinisch versorgt und betreut. Mittlerweile gibt es in vielen deutschen Krankenhäusern Freiplätze für diese Kinder. Dort wird sich der erkrankten Kinder angenommen. Sie werden medizinisch versorgt und von ehrenamtlichen Helfern betreut. Auch in Krankenhäusern in Lahnstein und Koblenz wird einzelnen Kindern immer wieder geholfen. Die Finanzierung des Friedensdorfes basiert in erster Linie auf freiwilligen finanziellen Leistungen und Spenden. Dafür legen die Schulkinder ein besonderes Engagement an den Tag. So wurden für den Weihnachtsbasar schon fleißig selbst hergestellte Futterstationen und Badekugeln verkauft, deren Reinerlös den Friedensdorfkindern zugutekommt. Weiterhin spenden sie nach dem alljährlichen Kinderflohmarkt im Herbst und dem Bücherflohmarkt im Mai 10% ihrer Einnahmen.


Projekt „Stimme und Sprache“

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Auf Initiative des Fördervereins und des Schulelternbeirates wurde das Projekt „Stimme und Sprache“ vor einigen Jahren ins Leben gerufen. Ziel ist es, durch passgenaues Stimm-und Ausdruckstraining den Schülern der 4. Schuljahre das Vortragen von Texten, Gedichten und Referaten zu erleichtern. Weiterhin soll damit auch der Übergang in die weiterführenden Schulen erleichtert werden. Um Nachhaltigkeit zu erreichen, erstreckt sich das Projekt über mehrere Unterrichtseinheiten. Unter fachmännischer Leitung einer ausgebildeten Logopädin erleben die Schüler die Wirkung von Stimme, Körpersprache und Mimik in der freien Rede und entwickeln spielerisch eine ausdrucksvolle Sprechweise. Die Kosten des Projektes übernimmt in vollem Umfang der Förderverein.